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Uni Siegen

Der Forschungsbereich „Wirtschaftsinformatik/IT für die alternde Gesellschaft“ an der Universität Siegen (USI) unter Leitung von JProf. Dr. Claudia Müller verfügt über eine langjährige Expertise in der partizipativen Gestaltung sozio-technischer Systeme in Gesundheit und Pflege. Ihre sozio-informatische Forschung umfasst den Schwerpunkt der praxistheoretisch fundierten Methoden- und Theoriebildung innerhalb der angewandten Informatik, der sich auf ihre Erfahrung in der Leitung von F&E-Projekten in mehreren Schwerpunktbereichen stützt.

Ein besonderer Expertisebereich ist Technikforschung und -gestaltung im Umfeld alterns- und gesundheitsorientierter IT-Projekte in Reallabor-Settings (Siegener Praxlabs, www.praxlabs.de). Es besteht mehrjährige Erfahrung im Einsatz des Reallabor-Konzepts als Plattform für langfristige Kooperationen und Wissensgenerierung zwischen allen an IT-Entwicklungsprozessen beteiligten Stakeholdern (Ogonowski et al., 2018). Der Ansatz richtet sich auch auf die Förderung erfahrungsbasierten Lernens als Grundlage für die Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen zum Co-Design, aber auch für die Förderung einer positiven Einstellung zu neuen Technologien bei älteren bzw. technikfernen Personen und auf die Auseinandersetzung mit stereotypischen Vorstellungen und (Selbst-) Bildern im Rahmen der Techniknutzung.

Die Errichtung, Pflege und Reflektion von gemeinsam geteilten Räumen für Visionierung und Technologieaneignung dient als Umgebung für Participatory Design-Prozesse und wurde mittlerweile in mehreren Projekten erprobt und fortlaufend validiert, wie u.a. Demenzversorgung (AMi, BMWI), Barrierefreie Arbeitsplätze (IDESkmu, BMAS), Quartiersbasierte und ländliche Gesundheitsversorgung (Cognitive Village, BMBF; Quartier, BMFSFJ), partizipative Erforschung neuer, technikgestützter Modelle sorgender Gemeinschaften (Caring Communities) für Pflegesettings (SFB 1187 Medien der Kooperation) und häusliche Versorgung älterer Menschen (Caring Communities Living Lab, SNF Schweiz), IT-gestützte Lerninfrastrukturen, Digital Literacy und digitale Souveränität (ACCESS, JPI MYBL/BMBF) (Projektinformationen unter https://italg.wineme.uni-siegen.de/).

C. Müller berät BMBF-Verbundprojekte als Partnerin im aktuell laufenden Begleitprojekt „BeBeRobot“ für die Ausschreibung „Robotik für die Pflege“ (gemeinsam mit u.a. Dr. Meyer). Prof. Müller ist stellvertretende Vorsitzende der Sachverständigenkommission der Bundesregierung zum Achten Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“, stellvertretende Vorsitzende des Fachbereichs HCI bei der dt. Gesellschaft für Informatik, stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses „Bildung und Digitalisierung im Alter“ des BMFSFJ sowie Mit-Sprecherin des Fachausschusses „Alter und Technik“ der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie. 

T. Weiler arbeitet als Projektkoordinator und -mitarbeiter am Begleitforschungsprojekt CoCre-HIT und bringt neben Erfahrungen als IT-Projektmanager ebenfalls Kenntnisse aus weiteren partizipativen Forschungsprojekten aus den Bereichen der Digitalisierung des Gesundheitswesens (Wearables in der ländlichen Gesundheitsversorgung, VR in Erste-Hilfe-Kursen) mit ein.

Tim Weiler

Universität Siegen

#Co-Creation #Participatory Design #Projektmanagement

Prof. Dr. Claudia Müller

Universität Siegen

#Participatory Design #Socio-Informatics #Community Informatics

Hochschule Düsseldorf

Die Hochschule Düsseldorf (HSD), FB Medien, vertreten durch Prof. Dr. Alina Huldtgren (Digitale Gesundheit und intelligente Nutzerschnittstellen), arbeitet seit 2014 in Digital Health-Projekten mit nutzer*innenzentriertem und co-creativem Ansatz. Die Forschungsgruppe verfügt über langjährige, praxistheoretische Expertise in der Erforschung und Entwicklung nutzerzentrierter, innovativer Mensch-Technik Interaktion. Prof. Huldtgren war als Projektleiterin in den Projekten Nutzerwelten (FH-Struktur) und InsideDEM (BMBF) tätig, in denen in interdisziplinären Konsortia partizipative Design sozio-technischer Systeme für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen durchgeführt wurden.

Prof. Huldtgren leitet ein Co-Design Lab für Digitale Gesundheit (www.codeforhealth.de), in dem ihre langjährige, internationale Erfahrung zur Beteiligung zukünftiger Nutzer*innen in Technikentwicklungsprojekten zum Tragen kommt. Sie ist assoziiert mit dem MIREVI Lab (www.mirevi.de), das in laufenden BMBF-Projekten Stressreduktion (NOSTRESS) und Bewegungstherapie (EXGAVINE) erforscht. Die Labs befinden sich im InnovationsHub Düsseldorf der räumlich und technisch eine Basis für co-creative Begleitung von Projekten bietet und das HIVE (Begleitprojekt BMBF, https://hive-lab.org) behaust, das für dieses Vorhaben zur Verfügung steht. 

Dr. phil. Holger Klapperich promovierte zu dem Thema „Die Vereinbarkeit von Effizienz und Wohlbefinden“ und unterstützt durch seine Expertise die Wohlbefinden-orientierter Gestaltung digitaler Technologie im eHealth Bereich. An der Universität Siegen leitete er hierzu in der Arbeitsgruppe „Erlebnis und Interaktion“ (Prof. Hassenzahl) das BMBF-Projekt „NoStress“ und das aus EFFRE-Mitteln geförderte Forschungsprojekt „Design for Wellbeing.NRW“.

Dr. Holger Klapperich

Hochschule Düsseldorf

#Co-Design #wellbeing #UX-Research

Prof. Dr. Alina Huldtgren

Hochschule Düsseldorf

#Nutzerzentrierung #Partizipatives Design #digitale Gesundheit

Hochschule Ravensburg-Weingarten

Das Institut für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung (IGVP) der Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU) forscht und arbeitet zu (technikgestützten) Innovationen für das Leben und die Pflege im Alter.

Das IGVP, vertreten durch Prof. Dr. rer. cur. Maik H.-J. Winter und Claudia Boscher, M.A. Gesundheitsförderung, bringen Expertise bei der Vermittlung grundlegender methodischer und konzeptioneller Aspekte aus den Bereichen Public Health sowie Versorgungsforschung zur kontextsensiblen Gestaltung und Partizipation ein. Dabei werden die (potenzielle) Vulnerabilität verschiedener Bevölkerungsgruppen, soziale Aspekte des Einsatzes digitaler Technologien (z.B. in Bezug auf soziale und gesundheitliche Ungleichheit) sowie nutzer*innenorientierte Gesundheits- und Risikokommunikation (z.B. in Bezug auf Zielgruppenansprache und Gesundheitskompetenz) fokussiert.

Prof. Maik H.-J. Winter, Direktor des IGVPs und Professor für Gerontologische Pflege, ist Leiter mehrerer Projekte (bspw. BMBF, Land BW, G-BA Innovationsfonds) aus dem Bereich der pflegerischen Versorgungsforschung, die sich u.a. mit dem Einsatz von Technik in der Pflege beschäftigen.

Claudia Boscher verfügt über mehrjährige Forschungserfahrung im Bereich Public Health, Versorgungsforschung sowie qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung.

 

 

Claudia Boscher

Hochschule Ravensburg-Weingarten

#Public Health #Versorgungsforschung #Pflege

Hochschule Kempten

Das Bayerische Forschungszentrum Pflege Digital (BZPD) der Hochschule Kempten bringt sozialwissenschaftliche Expertise zu Digitalisierung, Pflege, Lebensqualität und Gesundheit in Sozialraum und Quartier in das Begleitprojekt ein. Dr. Tobias Wörle, Dr. Florian Fischer und Barbara Weber-Fiori als Vertreter*innen des BZPD verfügen über langjährige Forschungserfahrungen, die für das Begleitprojekt nutzbar sind.

Dr. Fischer ist ausgewiesener Experte im Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen (eHealth) und beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesundheit und Gesellschaft (ePublic Health). Darüber hinaus ist er Mitglied der Kommission für „Evidenzbasierte Methoden in der Risikobewertung“ des Bundesinstituts für Risikobewertung, in welcher er sich u.a. mit dem Thema der (Kommunikation von) Unsicherheiten auseinandersetzt.

Frau Weber-Fiori war Technikentwicklungsbegleitprojekten (AAL, IKT, Robotik) im Kontext von Alter(n), Gesundheit und Pflege tätig; konkret aus den BMBF-Projekten SensOdor, ERTRAG, RABE sowie ZAFH-AAL (MWK Baden-Württemberg), AsRoBe (Baden-Württemberg Stiftung) und IBH AAL Living Lab (IBH/Interreg). Schwerpunkte waren die Erstellung von Bedarfsanalysen (inkl. ELSA), Entwicklungen von Evaluationskonzepten sowie die Systematisierungen von Nutzer*innen-, Dienstleistungs-, Technologie- und Marktbarrieren.

Seitens Herrn Dr. Wörle fließt Expertise aus der anwendungsorientierten Forschung zu Kommunikation, Partizipation und Kollaboration zwischen öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft und zu Vulnerabilität und Resilienz in problembehafteten Sozialräumen ein.

Dr. Florian Fischer

Hochschule Kempten

#Public Health #Digital Health #Gesundheitskommunikation

Barbara Weber-Fiori

Hochschule Kempten

#Sozialraumorientierung #Kommunale Versorgungsstrukturen #Quartiersentwicklung

Dr. Tobias Wörle

Hochschule Kempten

#Soziologie #IKT-unterstützte Koordination #Sozialraumorientierung

Katholische Hochschule Berlin

Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin befasst sich seit Jahren intensiv mit Partizipation und Gesundheit. Sie ist am Netzwerk Partizipative Gesundheitsforschung  beteiligt und beforscht Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation in unterschiedlichen, vorrangig sozialen Anwendungskontexten und Settings wie auch mit unterschiedlichen Zielgruppen.

Prof. Dr. Cordula Endter vertritt die KHSB im Projekt CoCre-HIT und bringt ihre wissenschaftlich-fachliche Expertise wie auch Ihre Erfahrungen im Bereich der wissenschaftlichen Politikberatung in das Projekt ein. Als promovierte Kulturanthropologin und Psychologin liegt ihr Fokus auf Aspekten der Partizipation vulnerabler Nutzer:innengruppen in hybriden Gesundheitskontexten, der alterssoziologischen und -psychologischen Grundlagen partizipativer Technikgestaltung und der empirischen Methodenentwicklung zu Partizipation und Co-Creation in Gesundheitsfeldern.

Prof. Dr. Cordula Endter

Katholische Hochschule Berlin

#Gerontologie #Partizipative Forschung #Human Factors

SIBIS

Das SIBIS Institut für Sozialforschung und Projektberatung GmbH (SIBIS) unter Leitung von Dr. Sibylle Meyer verfügt über eine langjährige Forschungsexpertise in der empirischen Untersuchung der Mensch-Technik-Interaktion in Gesundheit und Pflege, insbesondere der partizipativen Forschung und Nutzer*inneneinbindung in Wissenschaft und Technologieentwicklung sowie der empirischen nutzer*innenzentrierten Evaluation von Erprobungsprojekten in realen Settings (Häuslichkeit, Pflege, Reha, Therapie). Hinzu kommt eine langjährige Expertise in der methodischen Beratung von BMBF-Projekten, unter anderem im aktuellen Begleitprojekt „BeBeRobot“ für die Ausschreibung „Robotik für die Pflege“ (gemeinsam mit u.a. JProf. Dr. Müller). Dr. Meyer ist Mitglied der Sachverständigenkommission der Bundes-regierung zum Achten Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ und verschiedener nationaler und internationaler Beratungsgremien in den Feldern „Technische Assistenzsysteme“, „Robotik im Gesundheitswesen“ sowie „Evaluationsmethoden“. 

Dr. Sibylle Meyer

SIBIS Institut

Fraunhofer FIT

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) wird die Konzeption und Unterstützung von Qualifikationsmaßnahmen im Bereich des Co-Designs interaktiver Systeme übernehmen und baut dafür auf die Erfahrung von mehreren Projekten für nutzerzentrierte Anwendungen in verschiedenen Bereichen auf. Die beteiligte Gruppe Human Centered Engineering and Design (HCED) ist führend in Ubiquitous Computing, Internet der Dinge und Usability Engineering. Im Letzteren ist das FIT an der Entwicklung von Richtlinien und Empfehlungen beteiligt, die zentralen Usability-Gremien des DIN, der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) und dem Berufsverband der Usability-Praktiker (UPA German Chapter) als Grundlage dienen. 

Elisabeth Stein

Fraunhofer FIT

#Menschzentrierung #DesignThinking #Partizipation

Landeszentrum Gesundheit NRW

Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) berät und unterstützt die Landesregierung und die Kommunen u.a. bei der gesundheitsorientierten Gestaltung von Lebenswelten. Das LZG.NRW verfügt über Expertise in der Ansprache und Beteiligung von unterschiedlichen Zielgruppen in deren jeweiligen Settings in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention und kann einen direkten Zugang zu 50 Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen über den Förderaufruf „Miteinander und nicht allein“ für das Begleitprojekt zur anwenderorientierten Validierung der Heuristik und des Online-Repositoriums zur Verfügung stellen. 

Gaby Schütte

Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Stefan Feuerstein

Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Agentur Hühnergötter

Corinna Ruppel, Inhaberin der Agentur Hühnerg.tter beschäftigt sich seit Jahren mit Veränderungs- und Innovationsprozessen und der Frage, wie Probleme in Unternehmen und Organisationen kreativ gelöst werden können. Dafür hat sie jahrelang Kompetenzen und Erfahrungen in Projekten mit der Wirtschaft aufgebaut, und sich kontinuierlich in Methoden und Techniken, die im Veränderungsprozessen und agilen Vorgehensweisen zum Einsatz kommen, weitergebildet, wie z.B. Kreativitätstechniken, Teambuilding, Coaching-Methoden, Improvisations- und Visualisierungstechniken.

Corinna Ruppel

Agentur Hühnergötter

#Facilitation #Design Thinking #New Work

Hochschule Zittau/Görlitz

Das interdisziplinäre Forschungsinstitut „Gesundheit, Altern, Arbeit und
Technik“ (GAT) an der Hochschule Zittau/Görlitz verfügt über
ausgewiesene Expertise in multi- und transdisziplinären internationalen
Forschungsprojekten zu Assistenztechnologien, Mensch-Technik-Interaktion
und Technikberatung.
Mit seiner Expertise trägt das GAT zur Kontextualisierung von
Co-Creation in hybriden Gesundheitskontexten in den Themenfeldern
Versorgungsstrukturen in Gesundheitswesen und Pflege, sozio-technische
Unterstützung vulnerabler Personengruppen, ihrer Angehörigen und des
Personals in der ambulanten und stationären Versorgung sowie
gesundheits- und alterspsychologischen Forschungsfragen in
Technikentwicklungskontexten bei. Das GAT wird vertreten durch Prof. Dr.
Andreas Hoff.
Prof. Hoff verfügt über langjährige Forschungserfahrung zum Einsatz
technischer Assistenzsysteme in der Häuslichkeit älterer Menschen und in
der häuslichen Pflege (VATI – Vertrauen in Assistenztechnologien zur
Inklusion (VATI 1-4), BMBF, SMWK; Sustainable Care: Connecting People
and Systems, ESRC; AKTIVE – Advancing Knowledge of Telecare for
Independence and Vitality in later life, Innovate UK), zur (technischen)
Unterstützung pflegender (Familien-)Angehöriger (bspw. carers@work,
Expertise für das BMFSFJ), zur Erforschung der
Mensch-Technik-Interaktion älterer Menschen, pflegender Angehöriger und
ambulanter Pflegedienste, sowie von älteren Arbeitnehmer*innen in der
neuen Arbeitswelt 4.0 / Industrie 4.0 (Verbundprojekt Saxony5,
Co-Creation Lab Fabrik der Zukunft, BMBF). Zu seinem Portfolio gehört
außerdem der Aufbau eines AAL-Labors als Forschungs- und Reallabor in
einem senior*innengerechten Wohnquartier in Kooperation mit der
sächsischen Wohnungswirtschaft. Prof. Hoff ist stellvertretender
Vorsitzender des Beirats zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, der das
BMFSFJ, das BMG und das BMAS berät.

Prof. Dr. Andreas Hoff

Hochschule Zittau/Görlitz

#Gesundheit #Alternde Gesellschaft #Mensch-Technik-Interaktion