21. Februar 2024

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Wie bindet man vor allem vulnerable Gruppen in der Technikentwicklung mit ein? Diese Frage stellen sich die Kooperationspartner*innen in dem Forschungsprojekt HiSSS. Dieses Mal haben wir Prof. Dr. Juliane Leinweber und Katharina Giordano eingeladen über die Einbindung von Menschen mit Sprach- und Sprechproblemen nach einem Schlaganfall zu sprechen. Beide gehen näher auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe ein und wie diese im Prozess der partizipativen Technikentwicklung im Projekt berücksichtigt werden.

Prof. Dr. Juliane Leinweber vertritt seit September 2019 als Professorin das Fach „Therapiewissenschaften“ am Gesundheitscampus Göttingen, einem Kooperationsprojekt der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Zuvor war Leinweber seit September 2017 Professorin für Logopädie am Fachbereich Informatik der Hochschule Trier. Sie studierte Logopädie (B. Sc.) an der Hogeschool Zuyd in Heerlen (NL). Anschließend nahm sie das Studium der Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen University auf und arbeitete als angestellte Logopädin studienbegleitend in logopädischer Praxis. Nach Studienabschluss und dreijähriger klinischer Tätigkeit als Logopädin am Universitätsklinikum Halle (Saale), promovierte sie 2014 an der RWTH Aachen University. Bis 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowohl im Fachgebiet Sprache und Kommunikation an der TU Dortmund als auch im Studienbereich Logopädie an der Hochschule für Gesundheit in Bochum.

Katharina Giordano arbeitet seit 2022 an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen in dem Forschungsprojekt HISSS. Sie ist staatlich anerkannte Logopädin und hat ein Studium in Klinische Expertise in Gesundheit und Pflege abgeschlossen. Erfahrungen mit partizipativer Technikentwicklung konnte sie schon im Forschungsprojekt BaSeTaLK an der Katholischen Hochschule Mainz sammeln. Parallel zur Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin promoviert sie zu partizipativen Methoden mit Menschen im Alter.

Erik Schüler ist Masterstudent im Fachbereich Medien an der Hochschule Düsseldorf. Er interessiert sich dabei besonders für die Produktion audiovisueller Medien und hat bereits einige Erfahrung mit redaktionellem Arbeiten, sowie der Erstellung von Podcasts und anderen Formaten während des Studiums, unter anderem im Projekt "Klimabox", der Arbeit bei Radio RPR1. und ähnlichen Tätigkeiten sammeln können.