18. Juli 2024

Das Doktorand*innen-Kolleg im Bereich Hybride Systeme im eHealth-Kontext war ein lohnendes Zusammentreffen aus den verschiedenen M1-Projekten. Nach einer gemeinsamen „Marshmallow-Challenge“ zum Warmwerden, unterhielten sich die Doktorand*innen über Ihre persönlichen Forschungsthemen und hielten diese auf einem Poster fest. Wie bei jeder Promotion gibt es jedoch auch Hindernisse zu überwinden und Lektionen zu lernen.Dies wollten wir im Anschluss näher erörtern.

Zu den größten Hürden gehört die Fokussierung auf ein spezifisches Thema. Für hybride Systeme in eHealth gibt es viele interessante Ansätze, aber es ist wichtig, die eigenen Forschungsziele klar zu definieren und sich nicht zu verzetteln. Die Promovierenden sahen eine klare Fragestellung als den erste Schritt zur erfolgreichen Promotion an.

Ein weiteres Hindernis ist der Zugang zu Daten. E-Health-Systeme umfassen oft sensible Daten, und es kann eine Herausforderung sein, Zugang zu ihnen zu erhalten. Auch dies wurde intern besprochen.

Wir hielten fest, dass das Schreiben einer Dissertation auch frustrierend sein kann. Es erfordert viel Selbstdisziplin und Organisation, um Ihre Forschungsergebnisse in eine schlüssige Argumentation zu verwandeln, die den akademischen Anforderungen entspricht. Eine gute Betreuung durch Ihren Doktorvater oder Ihre Doktormutter kann Ihnen helfen, dieser Herausforderung erfolgreich zu begegnen.

Schließlich kann die Zeit ein weiterer Faktor sein, der die Promotion beeinträchtigt: Doktorand*innen arbeiten oft Teilzeit in Forschungsprojekten, haben Familie oder andere Verpflichtungen. Dies kann es schwierig machen, die intellektuelle Energie und den Fokus aufrechtzuerhalten, die für eine Promotion erforderlich sind. Es ist wichtig, Zeitmanagement-Fähigkeiten zu entwickeln und realistische Ziele zu setzen, um mit anderen Verpflichtungen Schritt zu halten. Und dabei eine gute Work-Life-Balance anzustreben

Insgesamt bot das Doktorand*innen-Kolleg im Bereich hybride Systeme im eHealth-Kontext eine hervorragende Gelegenheit, neue Kenntnisse zu erwerben und die Vernetzung untereinander voranzutreiben. Durch das Verständnis der Hürden und „Lessons-Learned“, die mit dieser Art von Promotion einhergehen, könnten die Promovierenden die kommenden Herausforderungen hoffentlich besser meistern und den Erfolg ihrer Vision hoffentlich gewährleisten.